Die IKT-Landschaft im Gesundheitswesen wird immer komplexer, nicht nur in Krankenhäusern, sondern auch in der Langzeitpflege, z. B. in der Krankenpflege, in Heimen und in der häuslichen Pflege. In der Langzeitpflege arbeitet man oft mit mehreren Systemen gleichzeitig: einer elektronischen Patientenakte (EPR), einem Intranet, einer Dienstplan-App und separater Software für Qualitätsmanagement und Dokumentenkontrolle. Bei so vielen isolierten Systemen kann man leicht den Überblick verlieren. Das Ergebnis? Doppelte Verwaltung, frustrierte Mitarbeiter und erhöhte Risiken für Sicherheit und Compliance.
Bei Zenya haben wir das verstanden. Unser Ziel ist es nicht, Ihrer IKT-Landschaft ein weiteres Silo hinzuzufügen, sondern intelligente Integrationen mit den Systemen zu schaffen, die Sie bereits nutzen. Auf diese Weise vereinfachen, sichern und verdeutlichen wir Ihre IKT-Umgebung. Dieser Blog erklärt, wie diese Verbindungen funktionieren.
Unser Rat: Schaffen Sie eine einheitliche IKT-Landschaft. Mehr Interoperabilität bedeutet, dass Ihre Pflegesysteme effizient kommunizieren. Ihre Zenya kann als zentraler Knotenpunkt fungieren, an dem alle Informationsflüsse zusammenlaufen.
In der Praxis sehen wir vier gängige Arten von Systemen, die häufig mit Zenya integriert werden:
Indem Sie diese Systeme mit Zenya als zentraler Umgebung verbinden, schließen Sie die Lücke zwischen isolierten Anwendungen und sparen täglich Zeit und Frustration. Außerdem bringen Sie neue Lösungen, zum Beispiel für das Qualitätsmanagement, in die Umgebung, die Ihre Mitarbeiter bereits kennen.
Wie sieht das in der Praxis aus? Lassen Sie uns diese vier Kategorien anhand von Beispielen aus einem Pflegeheim untersuchen.
In einer Pflegeeinrichtung ist das EPR, wie Nedap Ons oder MijnCaress, das Herzstück der täglichen Pflegeverwaltung. Es enthält die wichtigsten Kundendaten, mit denen das Pflegepersonal täglich arbeitet. Doch nicht alles läuft über das EPR. Vorfälle und Beschwerden werden oft noch in separaten Systemen oder sogar auf Papier gemeldet. Das schafft Doppelarbeit, erhöht die Hürde für die Berichterstattung und macht die Daten weniger zuverlässig.
Wenn Sie Zenya für die Meldung von Vorfällen und Beschwerden verwenden, können Sie es problemlos mit Ihrem EPR verknüpfen. Das Pflegepersonal kann das Zenya direkt aus z. B. Nedap Ons öffnen. Relevante Kundendaten werden automatisch ausgefüllt. Das spart Zeit und reduziert Fehler.
Nach der Einreichung startet Zenya automatisch den richtigen Workflow zur Bearbeitung und Nachverfolgung. Gleichzeitig wird eine KI-generierte Zusammenfassung an den Kundendatensatz im EPR zurückgeschickt. Kein erneutes Abtippen und immer eine vollständige, aktuelle Akte, die Ihnen auch hilft, die gesetzlichen und behördlichen Anforderungen an die Aktenführung zu erfüllen.
Abendschicht: Eine Pflegekraft meldet über einen Shortcut in Nedap Ons, dass ein Bewohner gestürzt ist. Das Formular wird mit den Zimmer- und Kundendaten ausgefüllt.
Nacht: Die diensthabende Krankenschwester sieht den automatisch geöffneten Workflow und fügt Wundfotos hinzu.
Am nächsten Morgen: Der Teamleiter erhält automatisch eine Aufgabe, um die Analyse abzuschließen; das EPR zeigt nun die vollständige Zusammenfassung an.
Ergebnis: Die Berichtszeit sinkt von etwa zehn auf unter drei Minuten, während die Aufzeichnungen vollständig bleiben.

Neben pflegespezifischen Systemen nutzen viele Organisationen einen digitalen Arbeitsplatz oder ein Intranet für Nachrichten, Dokumente und Tools. Das ist auch in der Pflege der Fall, und die Mitarbeiter verlassen sich bei ihrer täglichen Arbeit auf diesen zentralen Ort. Was aber, wenn Verfahren fehlen oder ein veraltetes Dokument versehentlich veröffentlicht wird?
Wenn Sie ein Intranet wie SharePoint nutzen, möchten Sie, dass aktuelle Protokolle, Formulare und Handbücher neben anderen Intranet-Inhalten an einem Ort auffindbar sind. Eine Verbindung zwischen Ihrem Intranet und einem Qualitätsmanagementsystem (QMS) wie Zenya macht dies möglich. Alle Informationen bleiben aktuell und werden einheitlich dargestellt. Wenn Sie ein Dokument in Zenya aktualisieren, erscheint diese Änderung automatisch im Intranet. So haben Sie Ihre Inhalte unter Kontrolle und vermeiden Fehler in der Praxis.
Auch die Suche wird wesentlich einfacher. Dank der Integration liefert die Suche eines Pflegepersonals relevante Dokumente aus Zenya, offizielle Protokolle und Verfahren sowie Intranet-Elemente, ohne zusätzliche Schritte oder separate Logins. Mit AI Search machen wir dies noch intuitiver: Mitarbeiter können natürliche, konkrete Fragen stellen und erhalten direkte Antworten mit Quellenlinks.
Suche: Ein neuer Kollege gibt "Wundversorgungsschritte" ein und sieht sofort das offizielle Protokoll von Zenya an erster Stelle, gefolgt von aktuellen Intranet-Beiträgen über Wundversorgung.
Überprüfung: Sie öffnet das Protokoll und sieht die Version 4.2, mit einem grünen Haken, der es als "validiert" kennzeichnet.
Änderung: Später in der Woche aktualisiert die Wundschwester das Protokoll in Zenya; innerhalb von Sekunden ist Version 4.3 im Intranet verfügbar.
Ergebnis: keine doppelten Versionen, weniger Anrufe beim Qualitätsteam oder beim Teamleiter.
Pflegeeinrichtungen arbeiten mit vielen Menschen zusammen: Festangestellte, flexible Mitarbeiter und Freiwillige. Die Verwaltung all dieser Konten in separaten Systemen ist zeitaufwändig und erhöht das Risiko von Fehlern und Sicherheitsproblemen.
Zenya unterstützt Integrationen mit IAM-Systemen wie Microsoft Entra ID, HelloID oder Okta. Dadurch wird die Benutzerverwaltung zentralisiert und teilweise automatisiert: Neue Mitarbeiter erhalten automatisch Zugang zu Zenya mit den richtigen Berechtigungen, und der Zugang wird ebenso schnell wieder entzogen, wenn sie das Unternehmen verlassen. Sie erhalten eine übersichtliche Stelle für die Kontoverwaltung und vermeiden doppelte Arbeit.
Mit Single Sign-On (SSO) melden sich die Mitarbeiter einmal an ihrem Arbeitsplatz an und erhalten automatisch Zugang zu Zenya und anderen angeschlossenen Systemen. Zusätzliche Passwörter sind nicht erforderlich. Das senkt die Schwelle für die Nutzung verschiedener Tools. Kombiniert mit Sicherheitsmaßnahmen wie Multi-Faktor-Authentifizierung und automatischen Kontosperrungen ist dies nicht nur benutzerfreundlich, sondern auch sicherer.
Onboarding: Die Personalabteilung legt einen neuen Vertrag an; über Entra ID wird automatisch ein Zenya mit der Rolle "Krankenschwester Level 4" und den richtigen Lese- und Schreibrechten erstellt.
Flexworker: Ein unabhängiger Auftragnehmer erhält zeitlich begrenzte Rechte, die nach zwei Monaten ohne manuelles Eingreifen verfallen.
Vorfall: Nach drei fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen wird das Konto vorübergehend gesperrt. Zusätzliche Sicherheit, ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand.
Als Qualitätsmanager, Führungskraft oder Teamleiter in einer Pflegeeinrichtung müssen Sie sich auf aktuelle und zuverlässige Daten verlassen können. Zenya bietet bereits Dashboards und Berichte innerhalb der Plattform, aber manchmal möchte man Erkenntnisse mit anderen Systemen kombinieren. Denken Sie an KPI-Dashboards, die Vorfallsdaten aus Zenya mit Kundenzahlen aus dem EPR zusammenführen, oder an Berichte, die auch Personal- oder Zufriedenheitsdaten enthalten.
Zenya veröffentlicht Ihre Daten täglich in einer sicheren Azure-Datenbank, mit der sich Ihr BI-Tool verbinden kann. Sie bevorzugen Echtzeitdaten? Über die Zenya können Sie Integrationen erstellen oder Live-Einsichten abrufen. Auf diese Weise werden alle relevanten Informationen in Dashboards zusammengeführt, die genau das zeigen, was Sie brauchen: Vorfälle pro Kunde, die Beziehung zwischen Auditergebnissen und Personalengpässen oder Unterschiede in der Berichtsbereitschaft pro Abteilung.
Dashboard: Vorfälle pro 100 Kunden werden pro Abteilung in Power BI angezeigt, mit klaren Farbcodes (rot, orange, grün).
Besprechung: Der Teamleiter klickt auf "Geriatrische Station 2" und sieht sofort die zugrunde liegenden Berichte von Zenya.
Aktion: Diese Aufschlüsselung löst ein gezieltes Verbesserungsprojekt zu Sturzunfällen auf dieser Station aus.
Die obigen Beispiele zeigen, wie Zenya als zentrale Drehscheibe fungieren kann, um Ihre IKT-Landschaft im Gesundheitswesen übersichtlicher und besser vernetzt zu gestalten. Anstelle separater Anwendungen, die jeweils auf einer eigenen Insel liegen, erhalten Sie eine integrierte Umgebung, in der alles zusammenarbeitet.
Davon profitieren alle:weniger Doppelarbeit und weniger Anmeldungen für das Pflegepersonal, bessere Übersicht für Qualitäts- und IKT-Verantwortliche und mehr Sicherheit durch zentrales Konto- und Datenflussmanagement.
Pflegeorganisationen in der Krankenpflege, in Heimen und in der häuslichen Pflege erleben diese Vorteile jeden Tag. Der Verwaltungsdruck sinkt, während sich Einblick, Kontrolle und Zusammenarbeit verbessern. Das unterstützt die Qualität der Pflege, ohne dass die Technologie im Weg steht.
Sind Sie neugierig, wie dies für Ihre Organisation aussehen könnte? Fordern Sie eine kostenlose Demo an oder kontaktieren Sie uns. Wir werden gemeinsam herausfinden, wie Sie Ihre IKT-Landschaft vereinfachen können, damit die personenzentrierte Pflege im Mittelpunkt steht.
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